gold was glänzt

heute sind es zwei jahre, soundsoviel nicht gezählte tage ist es her, dass unsere begegnung eine gesprengte see wurde.

ja. ja, das ist das, wenn untendrin, untendrunter eine bombe explodiert und dann die ganzen toten fische und plastikpartikel in die luft geschleudert werden, wie fontänen, aber in schrecklich. kein springbrunnen, falls das die erste assoziation war, sondern so, dass dem ersten schreck der schock folgt, dann irgendwann schleudertrauma und schrotthalde. dann lange nichts oder niemand.

später dann phoenix und so, klar. doch vorher in die luft gejagte see. du uns, mich, alles, aber das war gestern, heute bin ich taucherin. und auf der deponie wächst gras, grün und giftig, leuchtend. mir geht es gut. psycho ist over, physio hilft beim rest.

ich vermisse dich noch, trotzdem. dabei kenne ich dich nicht einmal. kannte nur das gold, das ich in dir sah, tief drinnen, unten. weit weg von der farbe, die deine haare ebenso schimmern ließ, naja fast. vermisse deine hände, die blicke, die offen waren, unser begegnen. ich weiß nicht, ob du das warst oder nur eine ahnung. das gefühl, gemeint zu sein. aufgehoben, aufhebend, sich, manchmal alles. es macht nichts.

wir sahen das in der anderen, dessen wir uns nicht sicher sind, das wir nicht kennen, ein tanz derer, die wir sein könnten. der kleine tod danach und vielleicht ist es, wie eine freundin sagte. nur das haben vergeht, die liebe nicht.

kann ja nicht schaden.

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