Was das für 1 Life ist

Ich starre auf die Wand vor mir und mit einem Mal passiert, was ich schon früh in meiner Kindheit versucht hatte, bevor ich die versteckten Holzfasern dann doch einfach herauskratzte, weil mir die Flucht nicht gelang, ich aber verschwinden musste – die Erhebungen in der Raufasertapete wurden zu Mulden, manche mit dem Schatten eines vermuteten Spalts, manche mit schemenhaft angedeuteten Tunneln. Während sie sonst immer an Pickel einer Akne erinnert hatten, waren sie nun plötzlich zu ihren Narben geworden, Krater, in die ich abtauchen konnte, hinter die Wand, in Sicherheit. Das hat nichts zu tun mit Marlen Haushofer oder so, oder doch, in gewissem Sinne, jedoch mehr mit den Kaleidoskopen gequälter Kindheit, aber – und das ist das, was ich eigentlich sagen wollte, an alle da draußen (bzw. eben nicht draußen):
Nichts ist unmöglich.

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